In einer von der „Global Sprots Salaries Survey 2018“ durchgeführten Statistik-Erfassung ging hervor, dass auf der ganzen Welt kein Sportverein mehr Geld für seinen Kader ausgibt als der FC Barcelona. Die Katalanen lassen sich die Dienste ihrer Spieler im Durchschnitt umgerechnet 11,82 Millionen Euro im Jahr kosten, womit man vor sämtlichen anderen Fußball- und auch NBA-Klubs liegt. Zweiter in der Rangliste ist Erzrivale Real Madrid.
Barcelona überholt Real und die NBA
Der frühere Spitzenreiter Oklahoma City Thunder aus der NBA wurde somit in einem Jahr gleich von zwei Fußballvereinen abgelöst. Bei den Blaugrana lassen sich die enormen Erhöhungen der Ausgaben zwar erklären, ob man jedoch besonders stolz darauf sein sollte, ist eine andere Frage. Man verlängerte mit vielen wichtigen Leistungsträgern, was einerseits die sportliche Zukunft sichern sollte, andererseits aber auch neue finanzielle Ansprüche an den Verein stellte. Im Grunde musste Barça mit Messi, Piqué, Busquets, Umtiti und Roberto verlängern, denn alles andere hätte skandalöse Folgen gehabt. Dass sich der Klub dabei aber offensichtlich so ausnehmen ließ, konnte nicht zwingend erwartet werden. Auch bei den Neuverpflichtungen, namentlich Vidal, Malcom, Arthur und Coutinho, spielte Geld eine erhebliche Rolle. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Katalanen nicht noch mehr verschulden, als unbedingt nötig ist.
Fußball und NBA dominieren
Nach dem FC Barcelona kommt bereits Real Madrid, wo ein Spieler durchschnittlich 9,1 Mio. Euro pro Jahr verdient. Selbst der Abgang von Superstar Cristiano Ronaldo konnte den Blancos in dieser Hinsicht nicht wirklich helfen. Dafür katapultierte sich Juventus auf die vorderen Ränge. Hier die ersten zehn Plätze im Ranking:
1. FC Barcelona
2. Real Madrid
3. Oklahoma City Thunder
4. Golden State Warriors
5. Washington Wizards
6. Toronto Raptors
7. Houston Rockets
8. Miami Heat
9. Juventus Turin
10. Manchester United
Culés, findet ihr es auch bedenklich, dass offensichtlich keine Gehaltsobergrenze sichtbar ist? Wie viel werden Profisportler wohl in zehn Jahren verdienen?